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Seit 1997 erschafft er unter anderem für sakrale Auftraggeber Altäre und Taufsteine
und entscheidet im Juli 1999 den Wettbewerb für eine Brunnenanlage in Kirchzarten für sich. Am 31. März
2001 wird das 'Zeitensegel' im Ortszentrum mit einem grossen Brunnenfest eingeweiht.
Der Brunnen erzählt Ortsgeschichte:
Zwei Monolithen und der namensgebende Metallbügel in Form eines
Segels umfassen majestätisch eine Brunnenschale. Am Rücken
des einen Monolithen rinnt sanft (als Kontrast zur gestalteten Vorderseite)
Wasser hinunter. Das Relief greift lokale Themen auf: Von unten nach
oben sind dies die Urbarmachung des Waldes; der Einzug in das erste
Gotteshaus, eine Holzkirche, weiter oben die Talvogtei und die Sage
um Kuno von Falkenstein erzählen vom Mittelalter. Zeitdurchquerende
Menschenströme und weiter oben die heutige St. Gallus Kirche
schreiben die Geschichte fort. Schliesslich wird Kirchzarten in der
Zeit der Industrialisierung und Globalisierung symbolisch durch sich
weitende Kreise dargestellt.
Für die Umsetzung in Stein gelang es Daniel Rösch einen
Steinbruch im Tessin zu finden, der die Sonderblockmasse aus der
Felswand brechen konnte. Daniel Rösch arbeitete mit seinen
Mitarbeitern etwa vier Wochen vor Ort im Steinbruch, um die Werkstücke
auf transportfähige Masse zu bringen. Mit seinem Zeitensegel
will der Künstler neue Kommunikationsräume ermöglichen.
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