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Daniel Rösch hat immer gezeichnet.
Während der Schulzeit, in der Lehre, im Atelier entstanden zahlreiche
Skizzenbücher mit Zeichnungen und Portraits in verschiedenen
Techniken. Auch heute führen kleinere Variantenzeichnungen zu
den einzelnen Themen, gewinnen ihren besonderen Reiz aus der Spontaneität.
In einer ungebärdigen Handschrift wird der Tuschepinsel gewissermassen
hingeschleudert und nur vom begrenzten Bildraum aufgehalten.
Diese Zeichentechnik findet seine Entsprechung vor allem in den
Holzbildern. Die Arbeitstechnik mit den Holzbildhauerwerkzeugen
hat sich Daniel Rösch in der Holzbildhauerwerkstatt Spiegelhalter
in St. Peter angeeignet. Technische Hilfsmittel wie Schnitzeisen
und Säge ermöglichen ein spontanes und zügiges Arbeiten
mit dem Werkstoff Holz.
Die erste Einzelausstellung 1999 in der Werbeagentur Zeller/Rossmann/Stoelker
von Daniel Rösch zeigte denn auch plastische Bildwerke, bei
denen die Darstellung aus der Fläche hervortritt. In der Bildhauerei
bezeichnet man diese Kunstgattung als Hochrelief, d.h. im Gegensatz
zum Flachrelief wird auf malerische Wirkung verzichtet, Nebensächliches
weggelassen und perspektivische Verkürzungen und Überschneidungen
werden nicht berücksichtigt.
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