Kunst im Öffentlichen Raum

1989
Skulptur zur Grenzöffnung : Aufstellung einer Travertinskulptur für 3 Tage neben der Unibibliothek Freiburg. Arbeit zum Thema BRD/DDR.

1990
Till Eulenspiegel aus rotem Schwarzwälder Sandstein, der in einer Schwarzwälder Zaine (geflochtener großer Weidekorb) sitzend das Geschehen betrachtet — die Hände hinter dem Kopf verschränkt. Diese Skulptur wurde in Sichtweite des Klosters St. Peter auf dem Schwarzwald am Zähringer Eck aufgestellt.

1991 gestaltete Daniel Rösch zum 25 jährigen Jubiläum ein Szenenbild für das Gymnasium Kolleg Sankt Sebastian in Stegen.Inspiriert wurde Daniel Rösch vom Balzer Herrgott im Wildgutachtal bei Neukirch. Der Balzer Herrgott ist ein in einer Buche eingewachsener Korpus eines früheren Wegkreuzes. Diesen Korpus hat wohl jemand vor ca. 250 Jahren in eine Astgabel gehängt und der Baum hat im Laufe der Jahrzehnte und Jahrhunderte Besitz davon ergriffen und diesen Korpus in sich aufgenommen.Bei der Arbeit für das Kolleg in Stegen wurde eine gefällter 4 Meter hoher Buchenstamm halbiert und die beiden Hälften im Abstand von 16 Metern aufgestellt. Die Halbstämme bilden  sozusagen den religiösen Raum, in dem sich das Leben hier abspielt. Im Zentrum stehen ein Wasserbecken und zwei Figurengruppen aus Marmor.

Im Jahr 2000 konnte Daniel Rösch einen Wettbewerb für sich entscheiden, der von der Gemeinde Kirchzarten für einen Brunnen in der Fußgängerzone ausgeschrieben war. Der Brunnen trägt den Namen „Zeitensegel“ und hat die Jahrtausendwende zum Thema. Für die Vergangenheit steht ein Monolith mit der Geschichte Kirchzartens und für die Zukunft steht die Umrisslinie eines Segels, die durch ein Stahlrohr gebildet wird. Das verbindende Element ist das Wasser, das alles umfließt und die Zeiten miteinander verbindet.

Winter 2002/2003 beschäftigte sich Daniel Rösch mit dem Irakkrieg. Den Kriegsparteien und ihren geopolitischen Zielsetzungen, die im Gegensatz zu den Interessen und dem Wohl der Bevölkerung stehen. Daniel Rösch nannte die Skulpturen: "Between blocks" und gestaltete die Arbeiten aus Granit und Sandstein, wobei das weiche Gestein, der Sandstein für die Bevölkerung steht und die fast quadratischen Granitblöcke für die Kriegsparteien.Daniel Rösch ließ die drei Skulpturengruppen im Februar 2003 nach Heidelberg transportieren, wo sie vor der Heilig Geist Kirche und auf dem Universität Platz für zwei Wochen stehen bleiben durften. Es fand in der Heiliggeistkirche ein Gottesdienst statt, der sich mit dem Irakkrieg beschäftigte. Die Stadt Walldorf erwarb dann eine der Skulpturengruppen und platzierte diese Arbeit in der Fußgängerzone, wo sie noch heute steht.

2010 gestaltete Daniel Rösch einen Auferstehungs-Christus im Auftrag der Eheleute Christel und Thomas Steiert aus Hinterzarten. Die Skulptur ist 4 Meter hoch und wurde unweit des Vinzenz Zahn Kreuzes, in Sichtweite (ca 500 Meter) des Haupteingangs zur kath. Kirche, aufgestellt.

2021 Mahnmal für die Opfer der Euthanasieverbrechen in Zarten vor der Johanneskapelle.